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Freifunk: Internet für alle!

Freies Internet für alle mit Freifunk

Alex ist jetzt Freifunker und teilt sein Internet. Ahimsa at it’s finest. ;)

Ein weiterer Artikel aus der Reihe “ist das noch vegan?”. Aber, hey, das Blog heißt Ahimsaissimo und nicht Veganissimo. Und so hat ein Artikel über das Teilen hier seinen richtigen Platz. Teilen ist ein Aspekt des S in Ahimsaissimo: Service to Humanity, Nature and Creation.

Logo Freifunk

Logo des Freifunk Projekts

Was ist Freifunk?

Freifunk ist ein Projekt des CCC, um einen freien, nicht-kommerziellen, untereinander vernetzten Zugang zum Internet zu ermöglichen. Das Prinzip ist bestechend einfach: Wir öffnen unsere WLANs für Nachbarn und alle anderen, die vorbeikommen und vernetzen diese offenen Hotspots zusätzlich untereinander. Die Vernetzung untereinander ermöglicht neben netzinternen Diensten den abbruchlosen Übergang von einem WLAN zum nächsten und hält die Verbindung ins Internet aufrecht, sollte der eigene Zugang einmal gestört sein. Voraussetzung dafür ist natürlich ein möglichst lückenloses Freifunknetz. Damit das eines Tages Realität wird, will ich mit diesem Artikel für das Mitmachen werben.

Wie kann ich mitmachen?

Es ist unglaublich einfach: Besorgt euch einen WLAN Router von der Stange (meine Empfehlung ist der TP-Link TL-WR841N für unter 20 Euro), spielt die Firmware von freifunk.net auf und stöpselt ihn an euren DSL-Router. Fertig. Das Ganze hat bei mir keine 15 Minuten gedauert und ich war Teil des Freifunknetzes. Natürlich kann man noch viel mehr damit machen und herrlich frickeln, aber wer einfach nur netzen will, der braucht keine besonderen Kenntnisse und die 20 Euro sind auch keine vermögensschädigende Investition.

Ist das nicht gefährlich?

Nein, gar nicht. Euer Heimnetz bleibt euer Heimnetz und es gibt keinen Zugriff durch das Freifunknetz auf euren Router und daran angeschlossene Geräte, die Netze sind sauber getrennt. Und auch die Gefahr, dass man für Rechtsbrüche andere haftet (zum Beispiel File-Sharing über das WLAN) ist gering bis nicht gegeben. Tatsächlich haftet immer derjenige, der den Rechtsbruch begeht, die “Störerhaftung” ist gar nicht so ein Monster, wie es immer heißt. Darüber hinaus bekommt der Freifunkrouter eine IP aus dem Netzwerk und nicht die eures Anschlusses. Für den Fall der Fälle dürfte es also auch schwer bis unmöglich sein nachzuweisen, dass ein Rechtsbruch über den von euch zur Verfürgung gestellten Zugang erfolgt ist.

Für wen ist Freifunk geeignet?

Für alle, die gerne teilen möchten, die sich mit kleinen Mitteln sozial engagieren wollen und vor allem auch für alle, die zum Beispiel Gästen in einem Café einen kostenlosen, weitgehend rechtssicheren Zugang zum Internet ermöglichen möchten. Je mehr mitmachen, desto besser!

Ich will mitmachen!

Dann schaut euch unter www.freifunk.net um, dort findet ihr ausführliche Anleitungen und weitere Infos zur Technik und zur Rechtslage. Sucht eine lokale Community (für Gianna und mich ist das kbu.freifunk.net) und legt los! Auf was wartet ihr?


Foto: Radka Schöne, “Früh am Morgen” | Quelle: pixelio.de

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