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Früher aufstehen – so klappt’s in 10 Schritten (Teil 2)

Teil 2 unserer Serie: Früher aufstehen

In Teil 1 haben wir Dir die ersten fünf Schritte auf dem Weg zum Frühaufsteher gezeigt: Die richtige Einstellung, schlafrhythmusgerechte Weckzeit, der richtige Wecker, kaltes Wasser und frische Luft. Damit daraus ein Erfolgsrezept wird, folgen heute die Schritte 6 bis 10:

  1. Was du heute kannst besorgen… oder: Vorbereitung ist alles

    Es mag Dich unangenehm an Mutti erinnern, aber sie wusste schon, warum: Leg Dir Deine Kleidung abends schon raus. Selbst wenn Du niemand bist, der morgens lange überlegt, was er/sie anziehen könnte – es hilft auch vor bösen Überraschungen, wie etwa Flecken oder Taschentuchfusseln (oh, dieser süße Moment der Fusion von Taschentuch und Wäschetrommel…), die Dir erst beim Anziehen (oder wie mir in der Bahn bzw. im Laufe des Arbeitstages) auffallen und dann den ganzen Morgen durcheinanderbringen.

    TU. ES. JETZT.

    Wenn Du Dir etwas zu Essen mit zur Arbeit nehmen möchtest, kannst Du auch hier versuchen, Dir etwas am Abend zuvor vorzubereiten. Koch einen großen Topf Suppe, der für mehrere Tage reicht, oder etwas, das Du gut einfrieren kannst und abends nur zum Auftauen rausstellen muss. Auch das gute alte Butterbrot überlebt, in Butterbrotpapier gewickelt oder eine Glasdose gesteckt, bis zum nächsten Tag. Salat lässt sich auch prima vorbereiten, wenn man ihn nicht schon am Abend in Dressing ertränkt, und wer nach der Arbeit etwas mehr Zeit hat, kann auch tolle Wraps vorbereiten… (ach, ich LIEBE Essen!).

    Kurzum gilt für ALLES, was du heute Abend schon vorbereiten kannst: TU ES. JETZT. (Ooooder… nachdem du diesen Artikel zu Ende gelesen und geteilt hast.)

  2. Zeit für Dich

    Damit Du morgens nicht schon gleich in den Stressmodus verfällst und versuchst, so viel wie möglich auf einmal zu erledigen, plane genug Zeit für DICH ein. Auch wenn das bedeutet, dass Du dann noch früher aufstehen musst. Du weißt nicht, was Du morgens tun sollst? >> Was würdest Du denn tun, wenn Du frei hättest, aber aus eigenem Antrieb früh wach würdest, die Sonne scheint und Du aufstehst? Lies ein paar Seiten in Deinem Lieblingsbuch (oder -blog), höre Dein Lieblingsalbum, beginne ungemütliche Tage mit einem Bad, … you get the idea.

    Überstimulation vermeiden

    Versuch doch mal, elektronische Geräte auch nach dem Aufstehen zu vermeiden. Koste stattdessen alles, was Du tust, langsamer und bewusster aus. Zum Beispiel Deine erste Tasse Tee. Es ist fünf Uhr, niemand hetzt Dich. ;)

  3. Kaffee reduzieren

    Ich weiß, Du wirst mich hassen. Aber im Grunde weißt Du es schon: Kaffeekonsum schadet dem Schlafrhythmus, und leider auch dem Aufwachen. Im Grunde produziert Dein Körper alles, was Du brauchst, um wachzuwerden, von selbst. Die Nebennierenrinden etwa produzieren körpereigene Hormone wie Cortisol, die dazu führen, dass Du genug Energie hast, um den Tag zu starten und ihn auch durchzuhalten.

    Koffein allerdings regt die Nebennieren an und führt dazu, dass diese ihr Pulver schneller verschießen – und irgendwann so erschöpft sind, dass sie von selbst kaum noch mit der Produktion der körpereigenen Hormone nachkommen. Dementsprechend brauchst Du dann Kaffee, um morgens überhaupt klarzukommen. Versuch einfach, ihn mal wegzulassen oder zumindest zu reduzieren.

    Falls Du nicht so auf Kaltentzug stehst, kannst Du für den Anfang auch schwarzen oder grünen Tee nutzen. Noch besser: Probier mal weißen Tee. Das sind die geschlossenen Blattknospen des grünen Tees, die unfermentiert getrocknet werden und so besonders viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffe bewahren. Flavonoide und was weiß ich nicht noch alles. Gut für dich.

    Tipp:

    Probier’s mal mit frischem Ingwer! Einfach ein paar Scheiben frischen Ingwer in die Tasse und mit frischem, sprudelnd kochendem Wasser aufgießen.

  4. Bewegen

    Hilft Dir auch, Schritt 6 durchzuhalten: Bewege dich mehr morgens. Auch zehn Minuten unkoordiniertes Recken und Strecken helfen schon. Auch im Laufe des Tages hilft dir Bewegung, länger frisch zu bleiben. Laufe einen kleinen Umweg zur Haltestelle oder laufe direkt zur nächsten. Nimm das Rad zur Arbeit. Besuch mal die Kollegen in der ersten Etage, statt ihnen auf Skype zu schreiben. Schon vor der Mittagspause zum nächsten Starbucks laufen zählt übrigens NICHT.

  5. Wo Energie rauskommen soll, muss auch Energie rein

    Zu guter Letzt: Plane morgens genug Zeit ein, damit Du Dich nicht abhetzen musst und auch etwas frühstücken kannst. Es muss nicht gleich ein Viergängemenü zum Frühstück sein – aber Dein Körper braucht Energie, um zu funktionieren, und Dein Stoffwechsel arbeitet den ganzen Tag über wesentlich besser, wenn er nicht erst bis Mittags warten muss, bis er was zum Verarbeiten bekommt. Wer morgens noch nicht so viel kauen mag, kann’s mit Müsli probieren.

    Wem auch Müsli morgens noch zu fest ist, kann sich einen leckeren Shake machen – das ist auch direkt die Turbo-Frühstücksversion. Bananen im Shake geben besonders viel Energie, und Du kannst ihn auch mit Haferflocken oder Leinsaat anreichern.
    Besonders praktisch: Wenn Du zu wenig Zeit zum Verzehr Deines Shakes eingeplant haben solltest, kannst Du ihn Dir in einen Behälter umfüllen und mitnehmen – mal was anderes als diese Kaffee-Pappbecher. (Hilft auch Leuten mit schnellem Stoffwechsel, die trotz eines üppigen Bananen-Shakes zum Frühstück eine Stunde später wieder Hunger leiden.)

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Foto: pixabay

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